"Leichtfüßiger Sprinter" – Testbericht zum Xciting 400i ABS in der Mitteldeutschen Zeitung

Ende Mai erschien ein ausführlicher Fahrbericht in der Rubrik „Auto & Verkehr“ der Mitteldeutschen Zeitung. Sie schreiben: "So etwas wie den Kymco Xciting 400i ABS war lange nicht zu fahren in der Mittelklasse, in dieser Leistungsklasse wohl noch nie. Mit 36 PS Leistung zaubert der Taiwanese einen Antritt auf die Straße, dass man staunt. [...] So geht Roller fahren heute."

Kymco legt seiner Kundschaft zum 20. Geburtstag der Marke in Deutschland ein lockendes Geschenk auf den Tisch und umwirbt die Käufer natürlich mit Jubiläumsextras, mit Rollern zum Sonderpreis. Der Scooter Xciting 400i ABS ist kein Schnäppchen. 5 999 Euro werden verlangt. Da wird man schon gut überlegen, was man mit seinem Kymco machen will - täglich pendeln oder reisen. Für den Weg zur Arbeit gibt es natürlich preiswertere Versionen, freudvollere nicht. Und zum Reisen ist der Neuling wie geschaffen.

Der Xciting 400i geht beinahe ab wie ein Motorrad der 500 Kubik- Klasse. Sofort zupackend zieht die Automatik ohne spürbare Schaltpausen hoch. Zu verdanken hat der Fahrer das einem komplett neu entwickelten 400-Kubik-Motor mit Vierventiltechnik und Einspritzanlage.

Das flüssigkeitsgekühlte Triebwerk hat den Zahlen nach mit rund 38 Nm Drehmoment ein Durchzugsangebot, wie andere Mittelklasseroller auch. Aber weil der Xciting 400i um 20 Kilo abgespeckt wurde, trägt das mit dazu bei, dass sich in nahezu allen Beschleunigungsphase ein beachtlicher Durchzug herauslocken lässt, der Leichtfüßigkeit produziert. Aber einen Drehzahlmesser braucht auch dieser Roller eigentlich nicht, man hat ja keine Gangstufen zum Hochdrehen.

Selbst jenseits der 130 geht es mit dem Xciting 400i zügig, ungequält weiter beim Gas geben, bis sich dann die Tachonadel schon mal deutlich über die 150 km/h schiebt, was exakt gemessen wohl irgendwas zwischen 140 und 150 ergeben würde. Dann schluckt er natürlich einiges, moderat bis 130 km/h bewegt, konnten vier Liter auf 100 Kilometer gemessen werden, da kommt man mit dem 12,5 Liter-Tank gut über die 300-km- Marke. Zügelt man sich extrem, sind fast 400 Kilometer drin.

Auf dem Weg zu Topspeed hat der Roller Gelegenheit, einen weiteren Trumpf auszuspielen. Der neu konstruierte Rahmen verleiht ihm bei hohem Tempo eine unglaublich beruhigende Stabilität. Kurven lassen sich - plus Anzugstärke - fahren wie mit dem Motorrad. Dem näherte sich der Roller auch auf wundersame Weise in der Ergonomie an. Man hockt nicht, wie bei vielen Rollern, oben auf dem Bock, sondern Lenkerkrümmung und Sitzposition sind dergestalt, dass man einen motorradähnlichen Kontakt zum Roller zu haben glaubt. Agil lässt es sich durch Wechselkurven wedeln, da ist es von Vorteil, dass der Scooter vollgetankt nur 209 Kilo wiegt.

Besonders, wenn man mal die sportlichen Seiten herauskitzelt, ist man dankbar für die Bremsanlage (zwei Scheiben vorn, eine hinten), die rabiat zupacken kann. Kymco sagt, die Bremsen seien konstruiert wie bei Supersportlern und ABS haben sie natürlich auch, wirkungsvoll, nicht zu spät, nicht zu zeitig einsetzend. Die Bremsen sind gut dosierbar, der Windschutz hinter dem dunkel getönten Windschild ist ausreichend, ebenso hinten die Verkleidung. Die Trittflächen sind gut proportioniert und lassen gerade bei langen Reisen entspannte Beinhaltung zu. Ausgestattet ist der Roller, wie man es in dieser Klasse erwarten darf. Digital wird das Tempo angezeigt, auch der Tankfüllstand. Tagsüber sind die Anzeigen nicht optimal ablesbar. LED-Leuchten gibt es hinten, LED-Blinker vorn, dazu Tagfahrlicht. Sehr hilfreich ist die Handbremse, man schätzt sie, wird auf leichtem Gefälle geparkt, gut die ausklappbaren Soziusfußrasten. Im Stauraum (43 Liter) - gestützt von einer Teleskopstange und gut ausgeleuchtet - passt ein Integralhelm bequem rein.

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